Amtliche Meldung

Das Sandberger Kapellchen erstrahlt in neuem Glanz!

Das Sandberger Kapellchen am Eingang zum Gewerbegebiet ist ein Kleinod zur Verehrung der Muttergottes. Die Anlage wurde von einer Reihe engagierter Sandberger Bürger ehrenamtlich renoviert, so dass es nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Die Initiative zur Renovierung übernahm Walter Wengel, der Mitstreiter ansprach, die je nach ihren Fertigkeiten tätig wurden.

Bernhard Reitz übernahm die Dachreparatur. Es wurden Naturschieferplatten ausgewechselt beziehungsweise erneuert und neue Bleche angebracht. Alois Friedel sanierte die Zementfliesen und reparierte ausgebrochene Stellen. Herbert Bühner reinigte die Wandflächen und erneuerte die Eingangstüre. Walter Wengel übernahm die Pflege des Umfelds, reinigte das Außenmauerwerk und imprägnierte es neu.

Der Innenraum und die Bodenfliesen wurden mit Spezialreiniger gesäubert.

Familie Kurt Lenhard stellte Strom und Wasser kostenfrei zu Verfügung.

Barbara Söder übernahm das Aus- und Einräumen der Kapelle, das Waschen der Altardecke und die Endreinigung. Sie übernahm außerdem die Kosten für die Restaurierung der Muttergottes und für zwei Bänke im Innenbereich für Blumenschmuck. Udo Kaiser spendete zwei Hocker für den Innenraum als Sitzgelegenheit für ältere Menschen.

Der Standort in der Kurve an der Straße Richtung Waldberg ist nicht der Originalstandort. Dort wurde die Kapelle 1945 auf Initiative von Pfarrer Straub aus Dankbarkeit für die Heimkehrer beziehungsweise für das Ende des zweiten Weltkriegs erbaut.

Wie Walter Wengel herausfinden konnte, stand das Kapellchen ursprünglich seitlich neben dem Premicher Weg, zirka 80 Meter Luftlinie entfernt vom heutigen Standort. Wann es errichtet wurde, darüber könne nur spekuliert werden. Das Fundament war aus Feld- beziehungsweise Sandsteinen, wie sie früher beim Wegebau verwendet wurden. Es hatte eine Holzkonstruktion, die Wände beziehungsweise die einzelnen Felder waren auch einem Gemenge von Lehm, Stroh und Wasser hergestellt. Zusätzliche Längs- und Querhölzer gaben weitere Stabilität. Das Dach bestand aus Holzschindeln und ungehobelten Brettern. Aufgrund der schlecht einsehbaren Lage und der maroden Bausubstanz wurde das Kapellchen neu, massiv aus Buntsandstein am jetzigen Platz erbaut. Das Kapellchen untersteht jedoch nicht der kirchlichen Gemeinde, sondern der politischen und somit der gesamten Dorfbevölkerung.

Der Beitrag steht unter Einhaltung der Bildrechte von Dritten zur freien Verfügung.